Der letzte richtige Tag des SoLas 2018 brach an. Und an diesem letzten Tag hatten wir Grosses vor: Wir wollten die Schatztruhe endlich öffnen! Dazu entschlüsselten wir das Buchstabenrätsel, das wir gestern Abend erhalten hatten. Nach einigem Herumprobieren errieten wir das Lösungswort: Tarantella. Tarantella ist der Name unseres Piratentanzes, welcher seit Generationen getanzt wird. Doch unsere beiden Musiker hatten vergessen, wie dieser Tanz geht. Um ihnen auf die Sprünge zu helfen, führten die Kinder in Gruppen ihre selbst einstudierten Tänze auf. Danach tanzten wir noch unsere traditionellen Blauringtänze. Da hatten unsere Musikanten einen Geistesblitz und erinnerten sich wieder an die Bewegungen der Tarantella. Also versammelten wir uns alle vor der Schatztruhe und tanzten gemeinsam unseren Piratentanz. Und siehe da: Die Truhe sprang auf! Und darin befanden sich… Süssigkeiten und eine Menge kleiner Preise! Wir waren alle ganz ausser uns vor Freude, denn wir hatten unser Ziel endlich erreicht! So hatte unser Käptn einige Mühe, der Crew zu erklären, dass die Preise erst am Abend verteilt würden. Um uns zu vertrösten, gab es ein leckeres Zmittag.
Am Nachmittag liessen wir das Erlebte der zwei Wochen Revue passieren. Die Kinder konnten frei zwischen diversen Posten wechseln und ihre Highlights aufschreiben, eine Seite in unserem SoLa-Buch gestalten, Fotos schiessen, Bändeli knüpfen und vieles mehr.
Am Abend durften die Kinder alle im schön dekorierten Speisesaal Platz nehmen. Dann servierten die Leiterinnen ihnen das Abendessen: Hamburger! Diese wurden mit Genuss verspeist. Nach dem Essen fand das Lagergericht statt, wo die Kinder sich anklagen konnten („Alysha singt zu viel“). Vier Geschworene fällten das Urteil und verkündeten auch gleich die Strafe des Täters. Diese Strafe wurden dann sogleich ausgeführt – sehr zur Erheiterung des Publikums. Weiter ging es mit Casino. Die Kinder bekamen Geld, welches sie bei verschiedenen Spielen setzen, verlieren und gewinnen konnten. Mit dem verdienten Geld konnten sie sich dann einen Preis aus der Schatztruhe kaufen. Die Arme mit Preisen beladen versammelten wir uns wieder im Esssaal. Denn nun war es an der Zeit, Danke zu sagen. Danke an Markus, unseren Lastwagenführer, der unser Gepäck ins Lager und wider zurück chauffiert. Danke an unsere Küche, welche uns zwei Wochen lang verwöhnt hatte. Danke an unsere Lagerleitung, die dieses SoLa auf die Beine gestellt und alles koordiniert hat.
Um diese zwei Wochen gebührend ausklingen zu lassen, machten wir uns auf den Weg zu einer nahen Wiese. Dort liessen wir dann Himmelslaternen steigen. Und während die flackernden Lichter in den nachtschwarzen Himmel schwebten, liessen wir nochmals die Erinnerungen an die letzten zwei Wochen vor unserem inneren Auge vorbeiziehen. Erinnerungen an unzählige Spiele, an Fröhlichkeit, an Gemeinschaft. Erinnerungen an ein unvergessliches SoLa, die für immer in unseren Herzen sein werden und von denen wir noch lange zehren können.