Heute, am frühen Morgen, waren die Feen-Leiterinnen in die Stadt ausgegangen, um neue Rohstoffe zu kaufen. Damit wollten wir unser magisches Tor reparieren! Damit nicht wieder ein Streit zwischen den drei Clans ausbricht, übernahmen wir, die Ältesten, solange die Führung. Mit der altbekannten Tradition, dem „Morgen-Lädeli“, starteten die Feen in den Tag. Mit uns Ältesten an der Spitze, joggten die Feen zur Spielwiese. Dort angekommen, durften die Kinder Dehnübungen vorzeigen, die dann alle nachmachten. Anschliessend lockerten wir das ganze mit den Tänzen „Saturday Night“ und „Cottoneye Joe“ auf. Zurück im Lager wartete schon ein feines Z`morgen auf die hungrigen Feen.
Um 09:30 Uhr ging es dann auch schon weiter. Netterweise lud der Erdclan den Wasser- und Feuerclan auf einen gemeinsamen Spielhalbtag ein. Dabei sollten die Teams Clan-durchmischt sein, um somit die Fähigkeiten auf die Teams fair zu verteilen und die Zusammenarbeit wieder zu erlernen. Somit starteten wir unseren Spielhalbtag mit einem Stafettenlauf: Schwammstafette, Huckenpack- und Garettenrennen, Sackhüpfen und Hindernisslauf. Gruppe fünf und vier hatte gewonnen und durfte als erstes beim Mittagessen schöpfen gehen.
Um 15:00 Uhr ging es mit Ballspielen weiter. Die fünf bereits eingeteilte Gruppen wurden mit Gesichtsfarben markiert und traten jeweils abwechslungsweise gegen andere Teams beim Fussball und Brennball an. Man spielte Zahlen- und Planetenfussball und ein Brennball mit Hindernissen. Damit den Feen das Fuss- und Brennball nicht verleidete, spielten wir in der Mitte des Blockes gemeinsam noch ein Völkerball. Am Ende des Nachmittages war unser Ziel erreicht worden: Die Clans sind durch den Spielhalbtag wieder Freunde geworden.
Um das zu Feiern, gab es am Abend eine Modenschau. Die Feen wurden in fünf Gruppen eingeteilt, die alle zusammen bewertet wurden. Die Modenschau lief folgendermassen ab: Von den Moderatoren wurde jede Runde eine Kategorie vorgestellt: Verkehrte Welt, Abendkleider, Scharleben und Pyjama. Die Gruppen hatten jeweils 10 Minuten Zeit, um sich passend zum Thema anzukleiden. Die Jury, die zum Teil aus dem Küchenteam und zum Teil aus den Ältesten stammte, bewertete dann jede Gruppe von eins bis fünf. Fünf war das beste und eins das schlechteste. Dazwischen gab es noch einen „Big-point“, das Löffelspiel. Die Kandidaten mussten in der Gruppe einen an einer Schnur befestigten Löffel durch ihre Pullover ziehen, bis der Löffel das Ende erreichte. Der Sieger bekamm Zusatzpunkte bei den Bewertungen. Am Schluss beschlossen wir, dass alle die Gewinner waren. Weil die Kinder das so gut gemacht haben, spendierte uns die Küche noch ein Dessert. Nach einem langen und anstrengenden Tag, schlief das ganze Lagerhaus dann zufrieden ein.
PS: Wir Leiterinnen wurden in St. Gallen fündig und brachten am Abend das zur Reparatur des Torbogens benötigte Material nach Hause. Den Rest des Tages haben wir bei schönem Wetter in der Stadt genossen 🙂